Monatsreport · September 2026
1.–30. September 2026
Dein Monat auf einen Blick
🗓️ Kalender📝 Blog📅 Social🎬 Videos🎉 Aktionen

Hier fassen wir alles zusammen, was wir in diesem Monat für dich umgesetzt und vorbereitet haben. Über die Leiste oben springst du direkt zum gewünschten Bereich.

🗓️

Monatskalender: was läuft wann

September 2026
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Bauholz & KVH (Story)Bauen mit Holz boomt – Bauholz & KVH
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Neues Kragarmregal (Story)Neues Kragarmregal für mehr Ordnung
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Welches Holz wofür? (Story)Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz wofür?
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Blockware und Bohlen: Starkes Holz richtig einsetzen
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Gute Nachricht aus dem Wald (Story)Gute Nachricht aus dem Wald – Borkenkäfer 2026
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Maschinenbau geht weiter (Story)Maschinenbau geht weiter (Sortierbox 1/6)
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Rundholz gesucht (Story)Rundholz gesucht – Rundholzankauf
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Blogbeiträge

2 veröff. · 1 Entwürfe

Veröffentlicht

✓ veröffentlicht

Brandschutz im Holzbau: Wie sich Holz im Brandfall wirklich verhält

09.09.2026 · Bauen & Holzbau

✓ veröffentlicht

Dielenboden aus Massivholz: Welches Holz für welchen Raum?

02.09.2026 · Holzarten & Wissen
Zur Freigabe (1 Entwürfe)

🟡 zur Freigabe

Blockware und Bohlen: Starkes Holz richtig einsetzen (Vorschau öffnen)

Erstellt 16.09.2026 · Holzarten & Wissen
📅

Social Media – Vorschau September

6 Beiträge

Bauen mit Holz boomt – Bauholz & KVH

Fr, 11.09.2026🟢 veröffentlicht
Bauen mit Holz boomt – Bauholz & KVH
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Bauen mit Holz boomt – und wir liefern den Rohstoff. 🏡

Fast jeder vierte neue Wohnbau in Deutschland entsteht heute in Holzbauweise – ein neuer Höchststand. Kein Wunder: Holz ist nachwachsend, speichert CO₂ und lässt sich schnell und sauber verarbeiten.

Damit daraus ein Haus wird, braucht es gutes Konstruktionsholz. Genau das kommt bei uns direkt aus dem Bayerischen Wald:

🔨 Bauholz – Kanthölzer, Balken, Latten für Dachstuhl und Tragwerk
🔨 KVH (Konstruktionsvollholz) – technisch getrocknetes, maßhaltiges Vollholz, das nicht reißt oder sich verzieht – der Standard für den modernen Holzbau

Kurze Wege, verlässliche Qualität, faire Preise – für Zimmereien, Bauunternehmen und Selbstbauer.

👉 Mehr rund um unser Holz finden Sie auf saegewerk-lettl.de (Link in Bio)

#SägewerkLettl #Viechtach #BayerischerWald #Holzbau #Bauholz #KVH #Konstruktionsvollholz #Zimmerei #Holzhaus #Nachhaltigkeit #Handwerk

Neues Kragarmregal für mehr Ordnung

So, 13.09.2026🟢 veröffentlicht🖼 Karussell · 6 Bilder
Neues Kragarmregal für mehr Ordnung
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Neues Kragarmregal: mehr Platz, mehr Ordnung. 🪵

Mit unserem neuen Kragarmregal greifen wir noch schneller auf unsere Lagerware zu. Auf über 21 Metern Länge und 5,8 Metern Höhe lagert unser Standard-Bauholzsortiment jetzt wettergeschützt und immer griffbereit.

Ein Kragarmregal ist ideal für lange Ware wie Bauholz: Die freitragenden Arme halten die Bretter und Kanthölzer sicher, ohne störende Stützen dazwischen. So kommen wir schnell und sauber an genau das Holz, das Sie brauchen.

➡️ Einfach durchwischen: vom fertigen Regal bis zu seiner Entstehung.

#SägewerkLettl #Viechtach #BayerischerWald #Bauholz #Kragarmregal #Lager #Holz #Investition #Familienbetrieb

Karussell – alle 6 Bilder (antippen und mit den Pfeilen weiterblättern):
Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz wofür?

Mo, 14.09.2026🟢 veröffentlicht
Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz wofür?
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Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz für welchen Zweck? 🌲

Holz ist gerade wertvoll wie selten. Umso wichtiger, das richtige zu wählen. Die drei heimischen Klassiker aus dem Bayerischen Wald im Kurzporträt:

🌲 Fichte – der Allrounder. Leicht, tragfähig, gut zu verarbeiten. Das klassische Bauholz für Dachstuhl, Wände und Konstruktion.

🌲 Tanne – die Robuste. Nahezu harzfrei und geruchsarm, besonders standfest bei Feuchtigkeit. Ideal für Fassaden, Außenbereich und Brunnen-/Wasserbau.

🌲 Kiefer – die Dekorative. Harzreich und dadurch von Natur aus widerstandsfähig, mit lebendiger Maserung. Schön für Sichtbereiche, Böden und Möbel.

Sie sind unsicher, welches Holz zu Ihrem Projekt passt? Wir beraten Sie ehrlich – vom Stamm bis zum fertigen Brett.

👉 Mehr rund um unser Holz finden Sie auf saegewerk-lettl.de (Link in Bio)

#SägewerkLettl #Viechtach #BayerischerWald #Holz #Bauholz #Nachhaltigkeit #Fichte #Tanne #Kiefer #HeimischesHolz #Holzliebe #Familienbetrieb

Gute Nachricht aus dem Wald – Borkenkäfer 2026

Do, 17.09.2026🟢 veröffentlicht
Gute Nachricht aus dem Wald – Borkenkäfer 2026
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Gute Nachricht aus dem Bayerischen Wald. 🌲

Der Borkenkäfer hat unseren Wäldern jahrelang schwer zugesetzt. Umso mehr freut uns, was die Zahlen 2026 zeigen: In den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau ist so wenig Käferholz angefallen wie lange nicht – ein Bruchteil der Mengen aus den Katastrophenjahren.

Das ist kein Zufall. Konsequentes Aufspüren befallener Bäume, schnelles Aufarbeiten und der langfristige Umbau hin zu stabilen Mischwäldern zahlen sich aus. Wachsam bleiben muss man trotzdem – die Käfersaison ist noch nicht vorbei.

Für uns als Sägewerk heißt gesunder Wald: gesunde, regionale Fichte aus nachhaltiger Forstwirtschaft – die Grundlage für alles, was bei uns entsteht.

👉 Mehr rund um unser Holz finden Sie auf saegewerk-lettl.de (Link in Bio)

#SägewerkLettl #Viechtach #BayerischerWald #Wald #Fichte #Borkenkäfer #Forstwirtschaft #Nachhaltigkeit #Waldumbau #Regional #Heimat

Maschinenbau geht weiter (Sortierbox 1/6)

Mi, 23.09.2026🔵 freigegeben🖼 Karussell · 3 Bilder
Maschinenbau geht weiter (Sortierbox 1/6)
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Bei uns wird gebaut. 🔧

Sortierbox 1 von 6 ist fertig — und das im Eigenbau, direkt bei uns in der Werkstatt. Vom zugeschnittenen Stahlprofil bis zur fertig geschweißten Box entsteht hier alles Schritt für Schritt in Handarbeit.

Warum wir das selbst machen? Weil wir unsere Abläufe am besten kennen — und weil solide, langlebige Technik die Grundlage für saubere Arbeit und gleichbleibende Qualität ist. Fünf weitere Boxen folgen.

Der Maschinenbau geht weiter — für ein Sägewerk, das mit Sorgfalt und Weitblick in seine Zukunft investiert.

➡️ Einfach durchwischen: von der fertigen Sortierbox über das zugeschnittene Material bis in die Werkstatt.

#SägewerkLettl #Eigenbau #Maschinenbau #Handwerk #Investition #BayerischerWald #Viechtach #Familienbetrieb

Karussell – alle 3 Bilder (antippen und mit den Pfeilen weiterblättern):
Rundholz gesucht – Rundholzankauf

Fr, 25.09.2026🔵 freigegeben
Rundholz gesucht – Rundholzankauf
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Sie haben Holz – wir kaufen es an. 🪵

Der Herbst ist Einschlagsaison, und Holz ist derzeit gefragt: Als Sägewerk im Bayerischen Wald kaufen wir laufend Rundholz an – Fichte, Tanne und Kiefer. Fair bewertet, regional und unkompliziert.

Sie sind Waldbesitzerin oder Waldbesitzer und möchten Stämme verkaufen? So läuft es ab: Sie melden sich bei uns, wir schauen uns Ihr Holz an und machen Ihnen ein faires Angebot. Um Abwicklung und kurze Wege kümmern wir uns.

Gerade jetzt lohnt sich der Blick in den eigenen Wald. Sprechen Sie uns einfach an.

👉 Mehr rund um unser Holz finden Sie auf saegewerk-lettl.de (Link in Bio)

#SägewerkLettl #Viechtach #BayerischerWald #Rundholzankauf #Holzverkauf #Waldbesitzer #Forstwirtschaft #Rundholz #Fichte #Einschlag #Regional

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Videos zur Freigabe

6 Videos

Hier eine Übersicht der aktuellen Videos zum Ansehen. Die Freigabe besprechen wir telefonisch in unserer Wochenbesprechung – veröffentlicht wird erst nach deiner Freigabe.

📱 Stories

Bauholz & KVH (Story)
📱 Story
📅 Fr 11.09.2026

🟢 veröffentlicht

Neues Kragarmregal (Story)
📱 Story
📅 So 13.09.2026

🔴 überfällig – nicht veröffentlicht

Welches Holz wofür? (Story)
📱 Story
📅 Mo 14.09.2026

🟢 veröffentlicht

Gute Nachricht aus dem Wald (Story)
📱 Story
📅 Do 17.09.2026

🟢 veröffentlicht

Maschinenbau geht weiter (Story)
Maschinenbau geht weiter (Story)
📱 Story
📅 Mi 23.09.2026

🔵 freigegeben

Rundholz gesucht (Story)
📱 Story
📅 Fr 25.09.2026

🔵 freigegeben

🎉

Aktionen, Feiertage & Specials

Feiertag: Nächster Feiertag in Bayern: Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2026.

Erstellt von DSAP für Sägewerk Lettl · Stand 18.09.2026

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Blockware und Bohlen: Starkes Holz richtig einsetzen
Entwurf · 16.09.2026 · Holzarten & Wissen

Blockware ist das Holz für die Vorhaben, bei denen ein normales Brett zu dünn und ein Kantholz zu schmal ist: die massive Tischplatte, die durchgehende Sitzbank, die Treppenstufe, der Steg über den Graben. Gemeint sind starke, unbesäumte Bohlen, die aus einem Stamm geschnitten und in genau dieser Reihenfolge gestapelt werden. Wer im Sägewerk das erste Mal davorsteht, hat allerdings meist zwei Fragen: Was unterscheidet eine Bohle eigentlich von einem Brett, und wie dick muss das Holz für mein Vorhaben sein? Dieser Ratgeber sortiert die Begriffe, nennt bewährte Stärken für die häufigsten Anwendungen und zeigt, worauf Sie bei Baumkante, Übermaß und Trocknung achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bohle heißt Schnittholz ab rund 40 mm Dicke, dessen Breite deutlich größer ist als seine Dicke. Alles Dünnere ist ein Brett oder eine Latte.
  • Blockware ist unbesäumtes Holz: Der Stamm wird der Länge nach durchgeschnitten, die natürliche Baumkante bleibt stehen, die Bohlen bleiben als Block zusammen.
  • Der große Vorteil: durchgehende Maserung und gleiche Farbe über alle Teile eines Möbelstücks, weil sie aus demselben Stamm stammen.
  • Für eine Tischplatte rechnet man sägerau meist mit 50 bis 60 mm, für eine Treppenstufe ähnlich. Nach dem Hobeln bleiben davon einige Millimeter weniger übrig.
  • Starke Querschnitte brauchen Zeit zum Trocknen. Wer zu früh verarbeitet, bekommt Schüsseln, Risse und offene Leimfugen.

Inhalt

Latte, Brett, Bohle, Blockware: die Begriffe im Überblick

Die Namen für Schnittholz klingen nach Gewohnheit, sie sind aber sauber über den Querschnitt definiert. Entscheidend sind zwei Maße: die Dicke (die schmale Seite) und die Breite. Die Grenze zwischen Brett und Bohle liegt bei rund 40 mm Dicke, und ob ein starkes Stück Bohle oder Kantholz heißt, entscheidet das Verhältnis von Breite zu Dicke. Ein zweites Begriffspaar kommt hinzu: besäumt bedeutet, dass die Längsseiten sauber gerade geschnitten sind, unbesäumt heißt, dass die natürliche Rundung des Stammes, die sogenannte Baumkante, stehen bleibt.

Begriff Typischer Querschnitt Kanten Typischer Einsatz
Latte bis ca. 40 mm dick, bis ca. 80 mm breit besäumt Dachlattung, Unterkonstruktion, Rankgitter
Brett 8 bis 40 mm dick, ab 80 mm breit besäumt oder unbesäumt Schalung, Verkleidung, Möbelteile
Bohle über 40 mm dick, Breite ein Mehrfaches der Dicke besäumt oder unbesäumt Tischplatten, Treppenstufen, Beläge, Bänke
Kantholz über 40 mm dick, Breite höchstens dreifache Dicke besäumt, vier saubere Kanten Pfosten, Sparren, Ständer, Riegel
Blockware starke Bohlen und Bretter, meist 30 bis 80 mm, aus einem Stamm unbesäumt, mit Baumkante Tischplatten, Theken, Bänke, Massivholzplatten
Die gängigen Schnittholzbegriffe nach Querschnitt. Die Maßgrenzen orientieren sich an DIN 4074-1 für Nadelschnittholz. Je nach Regel liegt die Bohlengrenze bei der doppelten oder dreifachen Dicke, im Alltag zählt vor allem: über 40 mm und deutlich breiter als dick.

Eine Unterscheidung fehlt in dieser Aufstellung bewusst: die nach der Oberfläche. Ob ein Stück sägerau bleibt oder gehobelt wird, hat mit dem Querschnitt nichts zu tun. Warum das trotzdem über Optik, Maß und Preis entscheidet, haben wir in unserem Beitrag Sägerau oder gehobelt ausführlich erklärt.

Was Blockware genau ist

Bei Blockware wird ein starker Stamm parallel zu seiner Achse in einem Zug durchgeschnitten, Lage für Lage. Die Längsseiten bleiben so, wie der Baum gewachsen ist: geschwungen, oft noch mit Rinde. Anschließend werden die Bohlen genau in der Reihenfolge wieder aufeinandergelegt, in der sie aus dem Stamm gekommen sind, getrennt durch dünne Stapelleisten. Dieser Stapel ist der Block, und daher kommt auch der Name, denn verkauft wird traditionell blockweise.

Dieses Vorgehen kostet mehr Handarbeit als das übliche Auftrennen zu besäumter Ware, hat aber einen Vorteil, den kein Baumarktbrett bietet: Alle Teile eines Blocks passen zusammen. Farbe, Maserung und Astbild laufen von Bohle zu Bohle durch, weil sie aus demselben Baum und denselben Jahrringen stammen. Wer eine breite Tischplatte aus mehreren Teilen verleimt, sieht dem fertigen Stück später nicht an, dass es aus mehreren Brettern besteht. Bei zusammengewürfelter Ware aus verschiedenen Stämmen ist genau das das Problem: Ein Teil zieht ins Gelbliche, das nächste ins Rötliche, und die Fuge fällt sofort ins Auge.

Nahaufnahme unbesäumter Bohlen mit geschwungener Baumkante und Rindenresten, durch Stapelleisten belüftet gestapelt
Die Baumkante bleibt stehen. Zwischen den Lagen sorgen Stapelleisten dafür, dass Luft an jede Fläche kommt.

Die Baumkante selbst ist dabei kein Abfall, sondern eine Gestaltungsfrage. Wer sie behält, bekommt eine lebendige, unregelmäßige Kante, die vielen Möbeln ihren Charakter gibt. Wer eine gerade Kante braucht, lässt die Ware besäumen und verliert dabei je nach Stamm einige Zentimeter Breite. Beides ist richtig, man sollte es nur vor dem Einkauf wissen, weil es die nutzbare Breite verändert.

Wofür Bohlen die richtige Wahl sind

Eine Bohle wird immer dann gebraucht, wenn Holz frei tragen oder viel aushalten muss. Ein 24 mm starkes Brett biegt sich schon unter dem eigenen Gewicht, wenn man es über einen Meter spannt. Mit 50 mm Dicke sieht die Sache völlig anders aus, denn die Steifigkeit wächst überproportional zur Dicke. Deshalb stecken Bohlen überall dort, wo man draufsteht, sich anlehnt oder etwas Schweres abstellt: in Treppenstufen, Sitzbänken, Werkbankplatten, Stegen, Rampen, Auffahrten und Anhängerböden.

Der zweite Grund für starkes Holz ist die Abnutzung. Ein Belag im Freien verwittert an der Oberfläche, wird irgendwann grau und rau, und lässt sich abschleifen oder abhobeln, solange genug Material vorhanden ist. Eine kräftige Bohle hat dieses Polster, ein dünnes Brett nicht. Genauso bei Möbeln: Eine massive Tischplatte darf man in zwanzig Jahren noch einmal überarbeiten, sie wird davon eher schöner.

Nicht verwechseln sollte man Bohlen mit Dielen. Dielen sind fertig bearbeitete Bodenbretter, meist mit Nut und Feder an den Längsseiten und auf ein festes Fertigmaß gehobelt. Bohlen sind das Rohmaterial davor. Wenn Sie einen Massivholzboden planen, ist unser Beitrag Dielenboden aus Massivholz die passendere Lektüre.

Welche Stärke für welches Vorhaben?

Die häufigste Frage am Telefon lautet: Wie dick muss das Holz sein? Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, weil Spannweite, Belastung und Holzart mitspielen. Es gibt aber bewährte Größenordnungen, mit denen man in der Praxis gut fährt. Die folgenden Werte sind Rohmaße im sägerauen Zustand, also vor dem Hobeln. Rechnen Sie beim Hobeln je nach Zustand der Ware mit einigen Millimetern Verlust pro Seite.

Vorhaben Stärke sägerau Worauf es ankommt
Tischplatte, Theke 50 bis 60 mm Unterkonstruktion mittragen lassen, Platte quer verspannen, damit sie flach bleibt
Sitzbank, Gartenbank 45 bis 60 mm Auflager höchstens rund 1 m auseinander, Kanten brechen
Treppenstufe innen 50 bis 60 mm je größer der Abstand der Wangen, desto stärker die Stufe
Werkbank, Regalboden für Schweres 40 bis 50 mm Durchbiegung über die Zeit einplanen, Zwischenstütze hilft mehr als Dicke
Belag für Steg, Rampe, Zufahrt 50 bis 70 mm Abstand der Unterkonstruktion bestimmt die Stärke, Wasser muss ablaufen
Hochbeet, Pflanzkasten 30 bis 40 mm Erddruck und Dauerfeuchte, Innenseite mit Folie vom Erdreich trennen
Bewährte Richtwerte aus der Praxis, keine statische Bemessung. Bei tragenden Bauteilen entscheidet der Statiker oder Zimmerer.

Bei allem, was im Freien steht oder Bodenkontakt hat, kommt zur Stärke die Frage des Holzschutzes dazu. Die wirksamste Maßnahme ist fast immer konstruktiv und nicht chemisch: Wasser ableiten, Abstand zum Boden halten, Stirnholz abdecken. Wie das im Detail aussieht, steht in unserem Beitrag Holzschutz ohne Chemie.

Vom Block zum fertigen Stück

Zwischen der rohen Bohle und dem fertigen Möbel liegen ein paar Arbeitsschritte, die man beim Einkauf schon mitdenken sollte. Zuerst wird die Ware zugeschnitten und abgelängt, dabei fallen Risse an den Stirnseiten und schwache Stellen weg. Dann folgt das Abrichten und Hobeln, bei dem die Bohle plan und gleich dick wird. Genau hier verschwinden die Millimeter: Eine sägeraue 50er-Bohle kommt als 44 oder 45 mm starkes Teil aus der Maschine, bei welligem Rohmaterial auch weniger.

Soll eine breite Fläche entstehen, werden mehrere Teile verleimt. Dabei lohnt es sich, auf die Jahrringe zu achten und die Bretter abwechselnd auszurichten, damit sich die Schüsselung der einzelnen Teile gegenseitig ausgleicht statt aufzuaddieren. Und ganz gleich, wie sauber verleimt wurde: Massivholz arbeitet weiter. Eine Tischplatte muss deshalb so befestigt werden, dass sie sich in der Breite bewegen darf, etwa mit Langlöchern oder Nutklötzen. Wer sie starr verschraubt, bekommt über kurz oder lang einen Riss.

💡 Unser Tipp: Planen Sie beim Einkauf großzügig Übermaß ein, in Länge und Breite je nach Vorhaben gern zehn bis zwanzig Prozent. Zuschnitt, Hobelverlust, Baumkante und die eine Stelle mit dem großen Ast zehren am nutzbaren Maß. Nachzukaufen ist bei Blockware ärgerlich, weil der passende Stamm dann längst verarbeitet ist.

Trocknung: der Punkt, an dem die meisten scheitern

Starkes Holz trocknet langsam, und daran führt kein Weg vorbei. Als grobe Faustregel gilt bei Lufttrocknung etwa ein Jahr je Zentimeter Dicke. Nadelholz geht spürbar schneller als Eiche oder Buche, trotzdem braucht eine 60er-Bohle unter dem Vordach ihre Zeit. Zu schnelles Trocknen ist dabei genauso schädlich wie zu feuchtes Verarbeiten: Trocknet die Oberfläche viel rascher als der Kern, reißt das Holz an den Stirnseiten auf.

Als Zielwerte für die Holzfeuchte haben sich in der Praxis folgende Bereiche eingebürgert: rund 9 bis 12 Prozent für Möbel und Ausbau in beheizten Räumen, etwa 12 bis 15 Prozent für überdachte Außenbereiche und ungefähr 15 bis 18 Prozent für Bauteile, die frei bewittert sind. Wer eine Tischplatte aus Holz baut, das noch bei 18 Prozent liegt, hat im ersten Winter bei trockener Heizungsluft offene Fugen. Ein einfaches Holzfeuchtemessgerät kostet wenig und erspart genau diesen Ärger.

Fürs Lagern gelten dieselben Regeln wie bei jedem Schnittholz: waagrecht auf ausreichend vielen Unterleghölzern, mit Stapelleisten zwischen den Lagen, überdacht, luftig, aber nicht in der prallen Sonne und nicht in Folie eingepackt. Ausführlich haben wir das im Beitrag Holz richtig trocknen und lagern beschrieben.

Sauber gestapeltes Schnittholz mit Stapelleisten auf dem Hof des Sägewerk Lettl in Viechtach
Sauber gestapelt und luftig gelagert: So kommt Holz ohne Verzug durch die Trockenzeit. Unser Lagerplatz in der Riedmühle.

Blockware und Bohlen aus dem Bayerischen Wald

In unserem Sägewerk in Viechtach schneiden wir Fichte, Tanne, Kiefer und Strobe aus regionalem Rundholz. Starke Querschnitte gehören für uns zum Alltag, denn Blockware, Bohlen und Bretter kommen aus derselben Anlage wie unser Bauholz. Den Strom dafür erzeugen wir mit Wasser- und Sonnenenergie, das Rundholz kommt aus den Wäldern in der Umgebung. Kurze Wege sind hier keine Marketingaussage, sondern schlicht die Geografie.

Praktisch heißt das: Sie können uns sagen, was Sie vorhaben, und wir schneiden das Holz passend dazu ein. Sie haben einen eigenen Stamm im Wald stehen, aus dem die Tischplatte werden soll? Dann ist unser Lohnschnitt genau der richtige Weg. Und wenn Sie unsicher sind, welche Holzart zu Ihrem Vorhaben passt, hilft der Vergleich in unserem Beitrag Fichte, Tanne, Kiefer oder Strobe weiter. Seit 1925 und inzwischen in vierter Generation beraten wir lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, denn ein Stamm lässt sich nur einmal aufschneiden.

Produktionslinie im Sägewerk Lettl in Viechtach mit frisch geschnittenem Nadelholz
Aus dem eigenen Einschnitt: Was auf der Linie entsteht, reicht von der Latte bis zur starken Bohle.

Fazit

Bohlen sind das Holz für alles, was tragen, halten und lange schön bleiben soll, und Blockware ist die Form, in der man dieses Holz bekommt, wenn Maserung und Farbe zusammenpassen sollen. Wer die Begriffe kennt, die Stärke großzügig genug wählt, Übermaß einplant und dem Holz Zeit zum Trocknen gibt, bekommt Stücke, die Jahrzehnte halten und sich auch später noch einmal überarbeiten lassen. Der Rest ist Beratung, und dafür sind wir da.

Häufige Fragen zu Blockware und Bohlen

Was ist der Unterschied zwischen Blockware und normalem Schnittholz?

Normales Schnittholz ist besäumt, also an den Längsseiten gerade geschnitten, und wird nach Maßen sortiert verkauft. Blockware bleibt unbesäumt, behält die natürliche Baumkante und wird in der Reihenfolge des Schnitts als Block zusammengehalten. Dadurch passen alle Teile eines Blocks in Maserung und Farbe zueinander.

Ab welcher Dicke spricht man von einer Bohle?

Ab rund 40 mm Dicke, wobei die Breite deutlich größer sein muss als die Dicke. Ist das Stück ähnlich breit wie dick, handelt es sich um ein Kantholz. Unter 40 mm spricht man je nach Breite von einem Brett oder einer Latte.

Wie dick muss eine Tischplatte aus Massivholz sein?

Für einen normalen Esstisch sind 50 bis 60 mm sägeraue Stärke eine gute Ausgangsgröße, fertig gehobelt bleiben davon etwa 40 bis 50 mm. Wichtiger als jeder Millimeter mehr ist eine Unterkonstruktion, die die Platte mitträgt und ihr trotzdem erlaubt, in der Breite zu arbeiten.

Kann ich frisch geschnittene Bohlen sofort verarbeiten?

Für grobe Bauteile im Freien, etwa eine einfache Unterkonstruktion, geht das. Für Möbel, Treppenstufen oder alles, was verleimt wird, nicht. Frisches Holz schwindet noch erheblich, die Teile verziehen sich und Leimfugen reißen auf. Hier führt kein Weg an ausreichend getrockneter Ware vorbei.

Muss die Baumkante immer weg?

Nein, das ist reine Geschmackssache. Wird sie behalten, sollte allerdings die Rinde entfernt werden, weil sich darunter Insekten halten können und sie sich ohnehin früher oder später löst. Braucht man eine gerade Kante, wird die Bohle besäumt, dabei geht je nach Stamm etwas Breite verloren.

Bekomme ich Blockware auch in kleinen Mengen?

Ja. Klassisch wird blockweise verkauft, weil darin der eigentliche Wert liegt, für kleinere Vorhaben lässt sich aber auch eine einzelne Bohle oder ein Teil eines Blocks abgeben. Sagen Sie uns einfach, was entstehen soll, dann suchen wir das passende Stück heraus.

Starkes Holz für Ihr Vorhaben, aus regionalem Schnitt

Ob Blockware für die Tischplatte, Bohlen für Treppe und Steg oder ein Sonderquerschnitt nach Maß: Wir beraten Sie persönlich und schneiden passend ein. Familienbetrieb seit 1925 im Bayerischen Wald.

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×Bauholz & KVH (Story)11.09.2026🎬 Story: Bauholz & KVH (Story)🟢 veröffentlicht
×Bauen mit Holz boomt – Bauholz & KVH11.09.2026📅 Beitrag: Bauen mit Holz boomt – Bauholz & KVH🟢 veröffentlicht
×Neues Kragarmregal (Story)13.09.2026🎬 Story: Neues Kragarmregal (Story)🔴 überfällig – nicht veröffentlicht
×Neues Kragarmregal für mehr Ordnung13.09.2026📅 Beitrag: Neues Kragarmregal für mehr Ordnung🟢 veröffentlicht
×Welches Holz wofür? (Story)14.09.2026🎬 Story: Welches Holz wofür? (Story)🟢 veröffentlicht
×Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz wofür?14.09.2026📅 Beitrag: Fichte, Tanne oder Kiefer – welches Holz wofür?🟢 veröffentlicht
×Blockware und Bohlen: Starkes Holz richtig einsetzen16.09.2026📝 Blog: Blockware und Bohlen: Starkes Holz richtig einsetzen🟡 zur Freigabe
×Gute Nachricht aus dem Wald (Story)17.09.2026🎬 Story: Gute Nachricht aus dem Wald (Story)🟢 veröffentlicht
×Gute Nachricht aus dem Wald – Borkenkäfer 202617.09.2026📅 Beitrag: Gute Nachricht aus dem Wald – Borkenkäfer 2026🟢 veröffentlicht
×Maschinenbau geht weiter (Story)23.09.2026🎬 Story: Maschinenbau geht weiter (Story)🔵 freigegeben
×Maschinenbau geht weiter (Sortierbox 1/6)23.09.2026📅 Beitrag: Maschinenbau geht weiter (Sortierbox 1/6)🔵 freigegeben
×Rundholz gesucht (Story)25.09.2026🎬 Story: Rundholz gesucht (Story)🔵 freigegeben
×Rundholz gesucht – Rundholzankauf25.09.2026📅 Beitrag: Rundholz gesucht – Rundholzankauf🔵 freigegeben